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Takers – der Film

Takers“ erzählt die Geschichte einer Bande, die in der Vergangenheit immer wieder perfekte Überfälle durchführte. John Luessenhop führte 2010 bei dem US-amerikanischen Actionthriller „Takers“ Regie. Bekannt wurde der Regisseur bereits runde 10 Jahre zuvor mit dem Film „Lockdown – Unschuldig im Knast“. Für „Takers“ konnte er unter anderem Matt Dillon in einer der Hauptrollen gewinnen.

Das ehemalige Bandenmitglied Ghost kommt mit einem verlockenden Plan

Die Handlung des Films beginnt damit, dass die beiden Polizisten Jack Welles (Matt Dillon) und Eddie Hatcher (Jay Hernandez) ein Drogengeschäft erfolgreich vereiteln können. Unterdessen überfällt Gordon Jennings (Idris Elba) mit seiner Bande in einer äußerst spektakulären Weise eine Bank. Vom Dach des Hochhauses, in dem sich die Bank befindet, die sie ausrauben, flüchtet die Gang mit einem bereitstehenden Hubschrauber. Schon in der Vergangenheit zeichnete sich das Verbrecher-Team dadurch aus, schnelle, präzise und vor allem effiziente Raubüberfälle durchgezogen zu haben. Einmal jedoch ging dabei auch etwas schief und das Gang-Mitglied Delonte Rivers, auch bekannt als „Ghost“ (T. I.), musste deshalb ins Gefängnis. Nun aber ist er wieder auf freiem Fuß. Er will sich wieder seinen alten Bande anschließen, doch die hegen nicht ganz unbegründet starke Zweifel an seiner Loyalität.

Meint es Ghost ehrlich oder will er Rache?

Zum einen war da die Zeit, die er im Knast verbringen musste. Des Weiteren ist seine damalige Freundin Lily (Zoë Saldaña) nun mit einem anderen Bandenmitglied, nämlich Jake Attica (Michael Ealy), verlobt. Zwar beteuert Ghost immer wieder, dass für ihn alles in Ordnung sei und er keinen Hass habe, dennoch misstrauen ihm seine ehemaligen Freunde zutiefst. Daher will Ghost zeigen, dass für ihn alles wie früher ist und er steckt seinen Kollegen einen verlockenden Tipp: von der Russenmafia konnte er demnach einen Tipp abfangen, wonach ein Geldtransporter auf einer außerplanmäßigen Tour einen enorm großen Geldbetrag transportieren würde. Dazu kann er auch die Fahrtroute des Geldtransports liefern. Einziger Haken an dem Job: der Geldtransport ist schon in fünf Tagen unterwegs. Normalerweise plant die Bande ihre Überfälle jedoch äußerst penibel und überlässt nichts dem Schicksal, würde also wesentlich mehr Vorbereitungszeit benötigen. Jedoch ist die Höhe der Beute, die lockt, einfach zu hoch, und trotz aller Bedenken entschließt sich die Gang, den Überfall durchzuziehen.

Das Ende des Films Takers

Der Plan dabei ist nicht weniger spektakulär als die von anderen Raubzügen in der Vergangenheit. Die Route des Transporters führt diesen auf ein Straßenstück, unter dem ein U-Bahn-Tunnel verläuft. Kurzerhand soll die Straße einfach weggesprengt werden, sodass der Security-Lieferwagen in dieses Loch fallen würde. Während die Bande dann den Überfall begeht, führen die beiden Polizisten Welles und Hatches eine Razzia bei der Russenmafia durch. Dort gelangen sie zu der Information, dass Ghost mit den Russen verbandelt ist, außerdem können sie auch eine Beziehung zwischen Gordon und Ghost aufdecken. So werden sie nach dem inzwischen beinahe misslungenen Geldtransporter-Überfall auf diesen angesetzt. Doch bei der Bande ist auch nicht alles unproblematisch. Das anfängliche Misstrauen in Ghost sollte sich bewahrheiten, denn dieser hat die Gang längst bei der Russenmafia verraten. Nicht zu vergessen, dass die Detectives Welles und Hatcher ebenfalls auf der Spur der Verbrecher sind. Die ganze Welt scheint sich plötzlich gegen die Bande verschworen zu haben.